luftdruck

 

Allgemeines und rechtliches

Luftgewehre oder Luftpistolen sind Luftdruckwaffen, die ein Geschoss, meistens Diabolos, durch die plötzliche Ausdehnung von komprimiertem Gas antreiben. Diese Waffen haben im Vergleich zu Handfeuerwaffen eine wesentlich geringer Leistung und sind militärisch kaum nutzbar.

Das Gas, Pressluft oder Kohlendioxid, wird aus einer, an der Waffe angebrachten Kartusche in einen kleinen Druckbehälter geleitet. Beim Schuss treibt der Inhalt dieses Behälters das Geschoss aus den Lauf.

In Deutschland sind Luftdruckwaffen bis zu einer Mündungsenergie von 7,5 Joule an Personen über 18 Jahre frei verkäuflich. Der Transport einer solchen Waffe in nicht schuss- und nicht zugriffsbereitem (verpacktem) Zustand z. B. zum Schützenhaus oder zu einem Turnier gilt als erlaubnisfreies Führen und ist erlaubt.